Häufige Fragen

Was ist ein „unsupported bikepacking race“ und welche Regeln gibt es?

Ein „unsupportetes bikepacking race“ ist kein Fahrradrennen im klassischen Sinne. Technisch gesehen ist die TransOst Challenge eine Trainingsfahrt oder eine ganz normale Biketour auf einer nicht markierten oder abgesperrten Strecke. Es geht darum, die Strecke innerhalb einer bestimmten Maximalzeit (vier Wochen), auf Gravel- oder Mountainbikes, zu schaffen. Alle Teilnehmer starten am 12. Juli in Bayreuth gemeinsam vor dem Festspielhaus.

Die vorgegebene Route wird als GPS-Track für die Teilnehmer vorgegeben und kann per Live-Tracking in Echtzeit online unter www.transost-challenge.de verfolgt werden. Die Teilnehmer sind während der ganzen Zeit für sich selbst verantwortlich und müssen sich selbst versorgen. Mit Taschen werden die nötigsten Dinge wie Kocher, Zelt, Verpflegung usw. transportiert.

Die Fahrer sollen sich an den „Ehrenkodex“ halten. Das heißt, die Strecke muss mit eigener Muskelkraft auf vorgegebenem GPS-Track absolviert werden. Jegliche Vorplanung (Hotels usw.) ist untersagt und Ausrüstung muss selbst transportiert werden. Fremde Hilfe ist nur dann erlaubt, wenn sie spontan erfolgt. Es gilt das Prinzip „nur kommerzieller Service an kommerziellen Plätzen“.

Ferner wird angemerkt, dass die StVO und StVZO auch im Wald gelten (Lichtanlage usw.)

Kann jeder mitmachen?

Jeder Interessierte, ob Mann oder Frau, über 18 Jahre kann teilnehmen. Allerdings sollte euch bewusst sein, worauf ihr euch einlasst. Die Anforderungen sind anspruchsvoll und setzen Erfahrung und körperliche Fitness voraus.

Warum heißt das Rennen „Challenge“?

Das „unsupported bikepacking race“ TransOst Challenge findet auf vielen Streckenabschnitten der Guidingfirma TransOst statt und wird normalerweise in Wochenabschnitten gefahren. Die gesamte Strecke von Bayreuth bis ans Schwarze Meer am Stück zu bestreiten ist allerdings eine ganz besondere Herausforderung. Eine Herausforderung, welche es zu bewältigen gilt – deine persönliche Challenge.

Warum diese Strecke?

Wir wagen das Abenteuer, den gesamten Gebirgsgürtel vom Fichtelgebirge, über das Erzgebirge, die Sudeten (u.a. Riesengebirge / Altvatergebirge), die Beskiden, die Hohe Tatra und die Karpaten, anzugehen. Schlägt man den Atlas auf und schaut auf die Topografische Karte, erkennt man den langen Gebirgszug.

Wie schwer ist die Strecke?

Die Strecke ist ursprünglich als Mountainbike-Tour erkundet. Extra für die Challenge ist die Strecke optimiert wurden. Es gibt weniger schwere Mountainbike-Trails, dafür mehr Gravel-, Wald- und Forstwege, sowie kleine Straßen. Jedoch behält die Strecke ihren Offroad-Charakter. Jeder Teilnehmer sollte fahrtechnisch und auch im Gelände geübt sein.

Streckenbeschaffenheit?

Überwiegend führt die Strecke über Pfade, Wald- und Forstwege, sowie kleine Straßen. Jedoch ist nach wie vor ein Anteil an Trails vorhanden. Manchmal lässt sich auch ein Stück große Hauptstraße nicht vermeiden. Bitte Vorsicht walten lassen.

Kann man in einer Gruppe fahren?

Eine Anmeldung für Teams ist nicht möglich. Jedoch ist es ganz euch selbst überlassen, die Strecke, oder auch nur Teilabschnitte, gemeinsam zu bewältigen.

Muss ich Unterkünfte, Verpflegung, Anfahrt und Rückfahrt selber organisieren?

Die TOC findet als Un- oder Selfsupported Rennen statt. Der Teilnehmer ist grundsätzlich für alle Belange der Reise selbst verantwortlich. Es werden weder Unterkunft, noch Rast- oder Erfrischungsplätze gestellt. Für die An- und Abreise sind die Teilnehmer selbst verantwortlich.

Gibt es unterwegs Stützpunkte?

Stützpunkte werden nicht eingerichtet. Jedoch müssen die Teilnehmer an drei Checkpoints vorbeifahren und sich in eine Liste eintragen.

In welchen Abständen kann ich Verpflegung und Wasser auftanken?

Getränke und Lebensmittel können unterwegs überall eingekauft werden. Die Strecke führt immer wieder durch kleine Dörfer und Städte. Es empfiehlt sich jedoch immer eine Reserve an Wasser dabei zu haben. Vor allem in den ukrainischen und rumänischen Karpaten wird die Besiedlung dünner und ihr solltet einen Notvorrat dabei haben und die vorhandenen Möglichkeiten die Verpflegung aufzufüllen nutzen. Eine Woche vor dem Beginn senden wir euch ein aktualisiertes Race-Manual. In diesem werden wir auch die Information einfügen, wo euch der längste „unbesiedelte“ Streckenabschnitt erwartet und wie lang dieser ist.

Gibt es unterwegs Fahrradläden für eventuelle Reparaturen?

In den kleineren Städten sind meist Radläden vorhanden. Denkt aber bitte daran, je spezieller (moderner) euer Fahrrad, desto unwahrscheinlicher ist, dass es Ersatzmaterial gibt. Ersatz für z. B. Steckachsen, 12-fach Schaltungen, spezial Speichen oder Tretlager etc. sind nur schwer zu erhalten.

Muss ich mich um Visa für die Ukraine kümmern?

Mit einem Reisepass (min. sechs Monate Gültigkeit) kann jeder deutsche Staatsbürger für 90 Tage visumfrei in die Ukraine einreisen. Jeder Teilnehmer muss sich jedoch selbst um Einreiseformalitäten oder Bestimmungen informieren. Der Grenzübertritt in die Ukraine ist im Normalfall unkompliziert und mit einfachem Vorzeigen des Reisepasses möglich.

Gibt es eine Reisewarnung und Sicherheitsbestimmungen für die Ukraine?

Für den Osten der Ukraine (Region Donezk und Luhansk) besteht eine Reisewarnung durch das Auswärtige Amt. Unsere Route ist 1.500 Kilometer von dem Konfliktgebiet im Osten entfernt. Für den Westen, der Karpatenregion, besteht derzeit keine Reisewarnung. Jedoch empfehlen wir jedem Teilnehmer sich vor dem Rennen noch einmal selbst beim Auswärtigen Amt zu informieren. www.auswaertiges-amt.de.

Was bekomme ich für mein Anmeldegebühr?

In den 149 EUR Anmeldegebühr sind die Streckendaten als GPS-Track enthalten, sowie ein geliehener GPS-Tracker, welcher in Konstanza wieder abgegeben werden muss. Die gesamte Organisation und Betreuung ist in der Anmeldegebühr enthalten. Solltet ihr abbrechen, müsst ihr den Tracker innerhalb einer Woche an die usp management UG (haftungsbeschränkt), Schillerstraße 1, 01326 Dresden zurücksenden. Weitere Kosten um am Rennen teilzunehmen entstehen nicht.

Wer über einen eigenen GPS-Tracker verfügt (vorzugsweise SPOT) zahlt nur 99 EUR Anmeldegebühr.

Gibt es Preise zu gewinnen?

Da die TransOst Challenge kein offizielles Rennen im klassischen Sinne ist und nicht auf gesperrten und extra markierten Wegen stattfindet, gibt es auch keine offiziellen Preise oder Wertungsranglisten. Die Aufgabe ist, die Strecke in vier Wochen zu schaffen. Wir führen jedoch auf www.transost-challenge.de ein Live-Tracking und eine Finisher-Liste, in der die Fahrtzeiten vermerkt sind. Bike24.de stellt einen Einkaufgutschein im Wert von 250 EUR als Anerkennung für den Fahrer, welcher als erstes Konstanza erreicht.

Welchen Radtyp empfehlt ihr?

Wir empfehlen Mountainbikes. Auch Gravelbikes mit breiten Reifen (unbedingt mit Stollenprofil) sind möglich.

Wird es eine Eröffnungsveranstaltung geben?

Jeder Teilnehmer muss sich in Bayreuth am 11. Juli zw. 18:00 und 22:00 Uhr registrieren. Der genaue Ort wird noch bekannt gegeben.

19 Uhr gibt es einen Empfang für alle Teilnehmer und die Öffentlichkeit. Da haben die Teilnehmer die Möglichkeit sich kennen zu lernen. Der Termin dient als Briefing der Teilnehmer. Wir stellen die Strecke vor und beantworten letzte Fragen. Der Ort wird noch bekannt gegeben.

Wo ist das Ziel und was soll ich tun, wenn ich dort ankomme?

Das Ziel ist in Konstanza. Der genaue Ort wird bekannt gegeben. Wenn du ankommst musst du dich in einer Liste austragen und wir würden gern ein Finisher-Foto von dir machen. Wir rechnen mit dem ersten Fahrer in Konstanza nach zwei Wochen.

Tipps zur Vorbereitung?

Den EINEN Tipp können wir euch nicht geben. ABER wir bitten euch, dass ihr euch richtig einschätzt, ob ihr über fünf Wochen, durchschnittlich 85 km Mountain- oder Gravelbike-Kilometer am Tag bewältigen könnt. (Ihr könnt auch jeden Tag 100 km fahren und macht dann mal einen Tag Pause dazwischen). Andere von euch, werden am Stück durchfahren.

Wie navigiere ich?

Du erhältst die Streckendaten im GPX-Format. Um diese zu verabeiten brauchst du entweder ein eigenständiges Navigationsgerät oder ein Smartphone mit Navigations-App. Fahrrad-Navis gibt es zum Beispiel von Tahuna/Teasi, Garmin und Polar. Als Smartphone App geht zum Beispiel Komoot, Naviki, Locus, Oruxmaps. Für die TransOst Challenge empfiehlt sich ein eigenständiges Navigationsgerät, damit du das Smartphone noch als Reserve hat. Eine Powerbank solltest du mitnehmen, um über längere Zeit navigieren zu können. Die meisten Geräte halten ohne externe Stromversorgung ca. 8 Stunden.